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    Der 360-Consulting Blog

    Hier schreiben unsere Mitarbeiter über Themen aus der digitalen Welt, neue Trends und Neuigkeiten aus dem Unternehmen.

 

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Digitalisierung

Die Corona-Krise hatte bisher dramatische Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, die Wettbewerbsfähigkeit, die Menschen und ihr Arbeitsumfeld gehabt. In nur wenigen Monaten hat sich die Art und Weise, wie Unternehmen aller Branchen und Regionen Geschäfte machen, verändert – und das zum Positivem. Die beschleunigte Digitalisierung hilft vielen Unternehmen, sich an die aktuelle Situation durch COVID-19 und zukünftige Herausforderungen anzupassen und dieser Ausnahmesituation gerecht zu werden. Viele Unternehmen setzen dabei auf Übergangslösungen, um viele neue Anforderungen im Home Office und digitalen Zusammenarbeit zu erfüllen, und zwar viel schneller, als sie es vor der Krise für möglich gehalten hätten.

 

Digitale Strategie als Grundlage für digitale Transformation

Unserer Erfahrung nach muss eine erfolgreiche digitale Transformation auf der Grundlage einer durchdachten digitalen Strategie basieren. Und bei einer durchdachten digitalen Strategie geht es wie bei der traditionellen Geschäftsstrategie darum, kluge Investitionsentscheidungen zu treffen, um Wettbewerbsvorteile, Wachstum, Gewinn und Wert zu maximieren – und dann mit dem Team systematisch umzusetzen.

Hier sind fünf Tipps, wie Sie das Beste aus Ihrer digitalen Strategie herausholen:

1. Bewertung der Auswirkungen einer digitalen Strategie

Eine gute digitale Strategie beginnt mit einem umfassenden Verständnis des Wettbewerbsumfelds und dessen möglichen Veränderungen. Da der Einsatz neuer Softwarelösungen die Unternehmensprozesse radikal verändern kann, ist es wichtig, die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen und Ihr Umfeld bestehend aus Kunden, Lieferanten und Partnern zu durchdenken. Welche neuen Angebote kann die Digitalisierung ermöglichen? Wettbewerber können sie stärken?

Die Auswirkungen der Digitalisierung werden je nach Branche und Funktion unterschiedlich sein, wie z.B. die Bereitstellung neuer Produkte, die auf lokale Nachfragemuster zugeschnitten sind. Digitale Plattformen können Zugang zu grenzenlosen globalen Märkten bieten. Mit digitalen Diensten, die für gewöhnlich auf einen CRM-Datenspeicher zugreifen, können Sie die Zielgruppen besser segmentieren und Kunden binden – denken Sie dabei beispielsweise an vorausschauende Angebote für Wartung im Field Service.

Das Ziel sollte sein, sich für die gesamte Bandbreite strategischer Möglichkeiten – und Risiken – zu öffnen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Welche wesentlichen Softwarelösungen werden Ihre Unternehmensprozesse optimieren und welche Kosten fallen an? Welche neuen Fähigkeiten werden Ihre Ressourcen lernen müssen?

 

2. Denken Sie größer!

Die Unternehmen, die beim digitalen Start erfolgreich waren, dachten groß. Digitale Strategien scheitern nämlich oft an zu wenig Ehrgeiz. KODAK, das damals führende Unternehmen für Kameras und Fotoausrüstung, erfand die digitale Fotografie, verlor aber beim Vormarsch der digitalen Bilder letztendlich den Anschluss. Die amerikanische Videotheken-Kette BLOCKBUSTER entwickelte vor Netflix eine Online-Filmplattform, hat das Projekt aber nie richtig umgesetzt.

Im Unterschied dazu hat sich das Kaffeeunternehmen Starbucks der Digitalisierung und dessen systematischen Umsetzung zugewandt, um die rückläufigen Verkäufe in lokalen Geschäften auszugleichen. Starbucks hat mit seiner Digitalisierungsstrategie neue Wege für Kunden gefunden, ihren Kaffee zu bestellen und zu bezahlen, indem es eine mobile Zahlungs-App entwickelt und digitale Treuepunkte einführt hat. Das Ergebnis - Starbucks konnte mit der Umsetzung der Digitalisierung sein Geschäft ankurbeln und die Verkaufszahlen deutlich erhöhen. Der französische Automobilhersteller RENAULT hat sich mit seiner digitalen Strategie auch ein explizites Ziel gesetzt und erreicht - eine Steigerung des EBIT um 25 %. Dies war möglich, weil Renault erfolgreich 15 Digitalisierungsprojekte in allen Abteilungen – vom Marketing bis zur Produktion – durchgeführt hat.

 

3. Setzen Sie Prioritäten

Wo soll man als Unternehmen anfangen und in welcher Reihenfolge? Im Allgemeinen bringt die Konzentration auf die zwei oder drei Use Cases mehr Klarheit und liefert die besten Ergebnisse. Es ist wichtig, diejenigen Digitalisierungsprojekte durchzuführen, die kurzfristige positive Auswirkungen auf Ihr Geschäft haben. Kurzfristige Erfolge (in der Regel in Bereichen wie Kommunikation, Marketing Automation und Werbung sowie KI-gesteuerte Prozesse im Vertrieb) tragen nachhaltig zur Finanzierung der Projekte und der Ressourcen, die für weitere strategische Projekte mit hoher Wirkung benötigt werden.

Das Unternehmen UNILEVER hat in seiner gesamten Wertschöpfungskette maßgeblich in die Digitalisierung investiert. Mit strategischem Fokus auf die Nutzung von Daten als unternehmensweite Ressource, konnten so Marketing, Produktion, Vertrieb und Performancemanagement unterstützt werden. Um die strategisch besten Anforderungen zu identifizieren, ist eine kundenorientierte Sichtweise entscheidend, die sich sowohl auf Wettbewerbsvorteile als auch auf Wertschöpfung konzentriert.

 

4. Etablieren Sie eine digitale Unternehmenskultur

Eine ambitionierte digitale Strategie erfordert unweigerlich neue Fähigkeiten: Das Unternehmen muss neue strategische Möglichkeiten aufbauen, um seine traditionelle Stärke zu ergänzen – und sicherzustellen, dass neue Prozesse agil und koordiniert mit den alten verknüpft werden.

Neue talentierte Mitarbeiter sind von entscheidender Bedeutung, werden aber aufgrund des Fachkräftemangels stark umworben. Genauso wichtig und oft unterschätzt, ist es vorhandene Talente und Fähigkeiten Ihrer bisherigen Mitarbeiter einzusetzen und durch Schulungen im digitalen Bereich aufzubauen. Überlegen Sie mit neuen und bestehenden Mitarbeitern auch, welche Ressourcen und Fähigkeiten Sie deutschlandweit oder sogar global verteilt nutzen können, anstatt an einem einzigen Ort zusammen zu arbeiten. Hierfür unterstützen zahlreiche digitale Kommunikationslösungen.

Die Etablierung einer digitalen Unternehmenskultur ist für eine erfolgreiche digitale Strategie unerlässlich. Sie hilft vor allem jüngeren Mitarbeitern, die durch Möglichkeiten für Autonomie und Kreativität angezogen werden, anzuwerben. Aufgrund der flacheren Organisationsstruktur, die durch agile Arbeitsweisen entsteht, können Unternehmen schneller bessere Ergebnisse erzielen als ein traditionelles Unternehmen.

 

 

5.Neue Technologien im Auge behalten

Da sich die Technologien insbesondere im Softwarebereich für Ihre Branche stetig weiterentwickeln, sollten Sie diese im Auge behalten und Ihre digitale Strategie gegebenenfalls aktualisieren. In Branchen mit langsameren Technologien funktionieren traditionelle Top-Down-Strategieentwicklungsansätze, doch wenn Sie mehrere Jahre im Voraus planen, können Sie mit Ihrer Umsetzung scheitern, da sich die Technologien und die Marktdynamik schneller als gedacht ändern können. In schnelllebigen, unvorhersehbareren Branchen benötigen Sie für die Planung eine schnellere Strategieanpassung, die die strategische Ausrichtung mit der aktuellen Marktsituation in Einklang bringt.

Nicht alle digitalen Projekte sind erfolgreich. Diejenigen, die eine solide digitale Strategie anstreben, und den fünf einfachen Regeln folgen, die wir gerade beschrieben haben, brauchen auch eine digitale Akzeptanz unter den Mitarbeitern.

 

Digital Adoption

Die digitale Akzeptanz (digital Adoption) hat sowohl auf Unternehmens- als auch auf Branchenebene einen Quantensprung gemacht. Damit die digitale Transformation gelingt, brauchen Unternehmen die Akzeptanz und die aktive Unterstützung aller betroffenen Angestellten. Die Veränderungsprozesse gehen nämlich rund um eine digitale Transformation weit über die einfache Implementierung neuer Technologien hinaus. Bei einer digitalen Transformation geht es in erster Linie um den Menschen und seine Erfahrung. Einerseits konzentriert sich die digitale Transformation auf die Kunden und ihre Erfahrungen entlang der Customer Journey, andererseits geht es bei der digitalen Transformation um die digitale Unterstützung und Entlastung Ihrer Mitarbeiter, die sich durch verbesserte Servicequalität ausdrückt. Um eine echte digitale Akzeptanz zu erreichen, müssen Ihre Mitarbeiter sowohl die Funktionalität als auch die Vorteile digitaler Prozesse verstehen, die fortschrittlichsten Funktionen von Softwareanwendungen vollständig kennen und die Rolle digitaler Prozesse und die Gründe für den Wandel verstehen.

 

Möglichkeiten einer umfassenden Digitalisierung im Unternehmen

Die Bedeutung der Digitalisierung von Geschäftsprozessen für den Erhalt und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens ist keine Neuigkeit – im Zuge der Corona-Pandemie ist diese jedoch deutlicher denn je. „Social distancing means digital everything“ - Nie waren digitalisierte Geschäftsprozesse und eine vernetzte sowie mobile Zusammenarbeit wichtiger als momentan.

Eine ganzheitliche CRM-Lösung wie Microsoft Dynamics 365 hilft Ihnen bei der Vernetzung, Automatisierung und Optimierung Ihrer Prozesse und steigert durch eine abteilungs- und standortübergreifende Zusammenarbeit die Effizienz Ihrer Mitarbeiter. Mit Dynamics 365 nutzen Sie eine Cloud-basierte CRM-Lösung, die Ihnen mithilfe von künstlicher Intelligenz hilft, effizientere Prozesse zu identifizieren und zu etablieren. Cloud-basiertes Arbeiten und mobile Anwendungen ermöglichen Ihnen ständigen Zugriff auf Ihre Daten in Echtzeit. Mithilfe einer umfassenden und individualisierbaren CRM-Lösung wie Dynamics 365 und einem kompetenten Berater, wie 360 Consulting GmbH an Ihrer Seite, führen Sie Ihr Digitalisierungsprojekt zum Erfolg. Wir stehen für eine unternehmerische Umsetzung und eine End-to-End-Projektzusammenarbeit. Gemeinsam mit Ihnen definieren wir klare Ziele, validieren aktuelle Anforderungen und setzen diese transparent um, damit Sie Ihre Ziele nachhaltig erreichen.

 

Weiterentwickelte Lösungen für Dynamics 365

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